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Hat das
Arbeiten für Kassenbeiträge langfristig überhaupt noch einen
Sinn? |
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Wer sich einmal an die
Verhältnisse von vor 20 Jahren und davor erinnert, sieht einen sehr
deutlichen Trend, was den Verdienst angeht.
Die
Zeiten, in denen es möglich war, 7 Monate zu arbeiten und dann von dem
Geld 5 Monate zu leben, sind lange passé. Heute bleibt für die
allein Selbständigen und die in den Praxen Angestellten gerade noch genug,
um einigermaßen über die Runden zu kommen. Lediglich die Inhaber der
großen Praxen, in denen ausreichend viele Angestellte arbeiten, werfen
noch angemessene Gewinne ab.
Die Kassen streichen
die Leistungen immer mehr zusammen oder schaffen einen
Leistungsbezahlungsstandard, der nicht einmal mehr als zumutbar durchgeht. Ich
nenne hier nur einmal das Beispiel der Hausbesuchspauschale. Nichteinmal mehr
die Privatpatenten mit Beihilfe sind das, was sie früher finanziell einmal
waren - die tragende Stütze der Einnahmenseite. Ebenfalls als traurig ist
das Wirken der Berufsverbände einzustufen, die ja eigentlich ihr Gewicht
für ihre Mitglieder in die Waagschale werfen sollten. Hinzu
kommt das Damoklesschwert der geplanten Einheitskasse. Hier ist eindeutig zu
befürchten, daß nur noch eine absolut tief angesiedelte
Grundversorgung des Einzelnen stattfinden wird und für jede weitere
Leistung der Patient extra zur Kasse gebeten wird. Da Viele ohnehin bereits
unter der anhaltenden Wirtschaftskrise leiden und auch keine Abnahme der Anzahl
von Insolvenzen - Privat- wie auch Geschäftsinsolvenzen, in Aussicht ist,
werden sich zukünftig nur die Wenigsten die notwendigen Extrakosten
leisten können, um für sich die bestmögliche gesundheitliche
Versorgung zu gewährleisten.
Im nicht
kassenabrechnungsnotwendigen Wellnessbereich dagegen können die Tarife
genommen werden, die wirtschaftlich erforderlich sind, um alle anfallenden
Kosten des Lebens zu bestreiten. Hierbei wird natürlich auch ein anderes
Klientel angesprochen als die breite Masse. Eine Wellnessmassage in einem Spa
für 90 wird sich ein Arbeitsloser oder eine Discounter-Kassenkraft
wohl in den seltensten Fällen leisten können. Die "Kunden" der Zukunft werden wohl die Gutbetuchten sein, deren
Zahl wie die Zahl der Verarmten stetig steigt. Was völlig wegbricht, ist
die Mittelschicht.
Es ist also durchaus
überlegenswert, die eigene Situation einmal zu überdenken. Was ist in
den letzten Jahren geschehen und wie wird es wohl zukünftig werden? Reicht
es aus, was ich anbiete und wird in absehbarer Zeit auch noch die Kundschaft
dafür da sein? Die Wellnessbranche floriert
nämlich auch nur solange, bis die Anzahl der Angebote ins Unermessliche
steigt. Ein gegenseitiges Unterbieten würde dann
denkbar sein; die Folge wäre, daß vom Einzelnen ein
10-stündiger Knochenjob geleistet werden müßte, was dann in der
Schädigung der eigenen Gesundheit enden würde.
Von den Kassen können mittelfristig nicht mehr alle in der
Gesundheitsbranche leben. Sollten die Privaten erhalten bleiben, können
ausreichend vorhandene Privatpatienten das Einkommen noch eine Weile
sichern. Der Wellnessbranche geht es solala, je mehr
sie überlaufen wird, desto schlechter wird es. Bleibt nur der nicht ganz Ernst gemeinte Rat, sich zum
Insolvenzverwalter umschulen zu lassen; dort sind zumindest mittelfristig noch
gute Einnahmen zu erzielen.
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28,3 Millionen Finanzhilfe für die
Massagebranche |
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Nachdem die Bundesregierung im
Oktober 2008 sehr kurzfristig 500 Milliarden Euro Finanzhilfe für Deutsche
Großbanken zur Verfügung stellte und weitere große Hilfspakete
für andere Wirtschaftszweige in Planung sind, wurde nun auch ein
Hilfspaket für die deutsche Massagebranche gefordert. Bereits
am 25.11.2008 wurde von ...
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